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Chronik des Schützenvereins Waldeslust Rohrbach

Vorwort


Die Schützengesellschaft Waldeslust Rohrbach feierte im Jahre 2000 ihr 50- jähriges Gründungsfest. Dieses Jubiläum bietet uns die willkommene Gelegenheit, in einer Vereinschronik auf die Geschichte des Vereins zurückzublicken. Als Quellen dienten Vereinsaufschreibungen, Presseveröffentlichungen, Rückfragen bei der ehemaligen Herbergsmutter Anna Weichselgartner, dem langjährigen Schriftführer Hans Reiter und anderen Personen. 
 

Vereinsgründung


Schriftliche Aufzeichnungen über die Vereinsgründung sind uns nur in einem Rechenschaftsbericht vom 16.4.1951 erhalten. Hier schreibt der damalige Schriftführer Hans Foschum zur Vereinsgründung:
„Unser Schützenverein wurde am 2.12.1950 ins Leben gerufen. Der Verein wurde „Waldeslust“ benannt. Die Gründer des Vereins waren: Brazdrum Simon, Rohrbach, Petermeier Johann, Langolding, Foschum Hans, Rohrbach und Brummer aus Langolding. Die Stärke des Vereins war 35 Mann.“
Da weitere diesbezügliche schriftliche Aufzeichnungen fehlen, ist es heute nicht mehr möglich, sämtliche 35 Mitglieder festzustellen. Neben den vorgenannten Gründungsinitiatoren Simon Brazdrum, Hans Petermeier, Hans Fo-schum und Sebastian Brummer sind wohl auch folgende Männer als Gründungsmitglieder anzusehen: Michael Fuchshuber, Martin Weichselgartner, Ludwig Schwarzmaier jun., Heinrich Schwarzmaier sen., Heinrich Schwarzmaier jun., Hans Reiter, Georg Reiter, Felix Huber, Hans Eder, Hans Zalto und Franz Maier. Nach dem Krieg waren jedoch in vielen Anwesen Heimatvertriebene untergebracht und Rohrbach konnte mit der Ziegelei Arbeitsplätze bieten, so dass die übrigen Gründungsmitglieder wohl in diesem Umfeld zu finden sein dürften.
Wie uns Anna Weichselgartner erzählte, war Hans Petermeier die treibende Kraft bei der Vereinsgründung. Er fuhr mit seinem Fahrrad nach Mühldorf und kaufte beim Waffengeschäft Hallhuber das erste Vereinsgewehr. Dazu folgende Rechnung: „26.11.1950 ein Luftgewehr schweres Modell DM 65.-“. Es dürfte sich hier wohl um eine gebrauchte Waffe gehandelt haben.
 

Vereinsentwicklung


Nachdem sich die Waldeslustschützen nach wenigen Jahren im Vereinsleben der Umgebung etabliert hatten, drohte ihnen Anfang der 70-er Jahre die Auflösung. Grund dafür war, dass niemand die Vereinsführung übernehmen wollte. Vor allem Jakob Unterreithmeier war es, der sich mit aller Kraft gegen das drohende Aus wehrte. Dank seiner Initiative übernahmen mit Siegfried Schwarzmaier, Josef Bernhuber und ihm selbst drei junge Leute die Vereinsführung. Diese praktisch aus der Not geborene Lösung erwies sich für die Waldeslustschützen als Glücksfall. Der Verein konnte in kurzer Zeit wieder zu neuer Blüte geführt werden.

Im Jahre 1984 wurde der Verein in das Vereinsregister beim Amtsgericht Mühldorf eingetragen. Außerdem wurde eine neuerarbeitete Vereinssatzung beschlossen. Daraufhin wurde dem Verein auch die Gemeinnützigkeit erteilt.

Die Mitgliederzahlen bewegten sich die ganzen Jahre über zwischen 25 und 45 Personen und sind somit nur unwesentlich abweichend von der ursprünglichen Vereinsstärke.

 

Vereinswappen

Vereinswappen Waldeslust Rohrbach
Jakob Unterreithmeier hat Mitte der 70-er Jahre für die Waldeslustschützen ein Vereinswappen entworfen und man kann sagen, es ist ihm ausgezeichnet gelungen. Es besitzt keine offizielle Beschreibung und ist nicht geschützt. Im Folgenden wollen wir eine nähere Betrachtung des Wappens anstellen und diese hier wiedergeben.
Das Vereinswappen soll die Landschaft mit all ihren charakteristischen Merkmalen widerspiegeln, in welche hinein der Schützenverein Waldeslust gegründet worden ist. Gleichzeitig soll die Symbolik darauf hinweisen, dass der Verein Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Bereichen in sich vereinigt.
Die Lokomotive erinnert daran, dass durch den Bau der Eisenbahn der Ort Rohrbach / Bahnhof erst ins Leben gerufen wurde.
Der Baum steht als Symbol für den Wald, der hier in großen Flächen anzutref-fen ist und sich auch im Vereinsnamen wiederfindet.
Die Ziegelei war zur Zeit der Vereinsgründung der zentrale Mittelpunkt von Rohrbach / Bahnhof und brachte den Menschen Arbeit und Brot.
Die Ähre gilt als Sinnbild für den Bauernstand.  Zum Anfang ^
 

Vereinslokale und Schießstände


Als Ende des vergangenen Jahrhunderts die Eisenbahnlinie Mühldorf – Neumarkt St. Veit mit einem Bahnhof auf der Gemeindegrenze Oberhofen – Erharting gebaut wurde, dürfte wohl auch die Bahnhofsgaststätte Rohrbach entstanden sein. Nach einem wiederholten Besitzerwechsel in den zwanziger Jahren erwarben 1928 die Eheleute Fuchshuber das Anwesen. Nachfolger als „Bahnwirtsleute“ wurde ihre Tochter Anna mit ihrem Mann Martin Weichselgartner. In ihrem Lokal wurde der Waldeslust – Schützenverein 1950 gegründet. Bei den beliebten und dem Verein verbundenen Herbergseltern hatten die Schützen nun über viele Jahre ihre Bleibe.

In den ersten Jahren wurde der Schießbetrieb in den Gasträumen abgewickelt. Dazu mußte jedesmal eine Schutzwand aufgebaut werden, die den Schießstand vom übrigen Lokal abtrennte. Es wurde vom Gastzimmer aus durch eine Maueröffnung ins Nebenzimmer geschossen. Die Entfernung des Schützen zur Scheibe betrug ca. acht Meter. Anfangs war es erforderlich, dass ein Zielerer (Heinrich Schwarzmaier sen., später Ernst Weichselgartner) hinter der Schutzwand stehend das Schießergebnis anzeigte. In der Saison 1957/58 wurde erstmals ein Zugstand angeschafft, dem bald ein zweiter folgte. In einer Bestandsaufnahme vom 1.4.1961 wurde das Eigentum des Vereins folgendermaßen angegeben:
2 Luftgewehre, 1 Gewehrschrank, 1 Schießstand, 2 Zugstände mit Scheibenhaltern, Seilen und Kugelfang, 1 Schutzwand mit Ständer und Lampenschutz, 1 Kegelspiel mit Kugelfang, 4500 Schuß (Diabolo-Kugeln), 2 Luftgewehrta-schen, 1 Stock und Watte zum Reinigen der Gewehre.
1963 wurde erstmals ein Zimmerstutzen gekauft.

Bei der Jahreshauptversammlung am 7.5.1965 wurde beschlossen, eine neue Schießanlage zu bauen. Nötig wurde dieser Beschluss, nachdem für den alten Schießstand die gültigen Sicherheitsbestimmungen nicht mehr ausreichten. Mit dem neuen 10 m Schießstand wurde für den Verein auch die Grundlage zur Beteiligung an den Gaurundenwettkämpfen geschaffen. Für den Neubau der Schießanlage stellte die Familie Weichselgartner im Untergeschoß des Wirtshauses die Räumlichkeiten der bisherigen Kegelbahn zur Verfügung. Hier wurden nun drei 10 m Zugschießstände errichtet.
Im Jahre 1976 vollzog sich im Vereinslokal ein Besitzerwechsel. Nachdem am 30.12.1975 unser Herbergsvater Martin Weichselgartner verstarb, verkaufte Anna Weichselgartner die Bahnhofswirtschaft und ging im neuerbauten Haus in den wohlverdienten Ruhestand. Neue Besitzer und Herbergseltern wurden im Frühjahr 1976 Franz und Betty Schneiderbauer.

1980 stand der Verein erneut vor dem Problem, dass die bisherige Schießanlage den Anforderungen der Zeit nicht mehr genügte. Man entschloss sich - nachdem die Eheleute Schneiderbauer im 1. Stock die entsprechenden Räumlichkeiten zur Verfügung stellten - zu einem Neueinbau einer Schießanlage. Sie umfasste 4 vollautomatische Seilzugstände mit Vorraum und kleinem Aufbewahrungsraum für den Schießbedarf. H. H. Pfarrer Scheller aus Niederbergkirchen erteilte dem wohlgelungenen, in Eigenleistung der Mitglieder erstellten Werk am 22.11.1980 im Rahmen einer kleinen Feier den kirchlichen Segen. Zu dieser Feier waren neben Pfarrer Scheller auch Bürgermeister Siller und Gausportleiter Berghammer geladen.

Doch schon 3 Jahre später, am 1.5.1983 schlossen sich die Türen der Bahnhofsgaststätte Schneiderbauer für immer. Somit waren dem Verein alle Möglichkeiten für einen geregelten Schießbetrieb und ein intaktes Vereinsleben entzogen.
Standeröffnung 1983Schließlich einigte man sich darauf, die Vereinsaktivitäten nach Niederbergkirchen zu verlegen. Anfang Mai beschlossen der dortige Schützenverein Gemütlichkeit und die Waldeslustschützen, gemeinsam im alten Stadel des Reither-Wirts eine moderne Schießanlage mit 10 vollautomatischen Seilzugständen einzubauen. Die vier noch neuwertigen Seilzugstände der Waldeslustschützen konnten hier wiederverwendet werden. Die Schießanlage mit Nebenraum sollte in Zukunft gemeinsam mit dem Bruderverein Gemütlichkeit genützt, betrieben und unterhalten werden, die Schützenvereine jedoch ihre Eigenständigkeit bewahren. Da beide Vereine bisher solide gewirtschaftet hatten, sowie seitens der Gemeinde und des Landkreises Zuschüsse zugesagt wurden, war auch die Finanzierung gesichert. Nun konnte man ans Werk gehen.

Standeröffnung 83Die Mitglieder beider Vereine, unter Führung ihrer Vorstände Siegfried Schwarzmaier und Hans Holz leisteten über 1500 Arbeitsstunden um diese schöne Schießanlage zu errichten. Bereits zum Saisonbeginn 1983 konnte der Schießbetrieb aufgenommen werden. Unsere neuen Herbergseltern waren nun Erna und Otto Stummer. Am Wochenende vom 12./13. November 1983 wurde die neue gemeinsame Schießanlage mit einem Preisschießen, einer kirchlichen Einweihung (H. H. Pfarrer Scheller) und einem Tag der offenen Tür feierlich eröffnet.
Beim Festakt im Stummersaal hielt unser Schützenmeister Siegfried Schwarzmaier in Gedichtform noch einmal Rückschau auf das vollendete Werk.
 
Im Herbst 1989 übernahmen Hans und Martha Winterer für 10 Jahre das Vereinslokal. Anschließend (ab September 1999) wurden die Gemütlichkeit-Schützen aus Niederbergkirchen Besitzer des Wirtshauses. Zunächst, bis ein neuer Pächter gefunden ist, führt es der Verein in Eigenregie. Das freundschaftliche Nebeneinander der beiden Schützenvereine hat bis heute Bestand.

Vereinsführung


Bis 1961 wurde die Vorstandschaft jährlich, und ab diesem Zeitpunkt im 3-Jahres-Rhythmus gewählt. Weil die Aufzeichnungen über die Vorstandswah-len in den ersten Jahren sehr lückenhaft sind, ist daraus kein zweiter Vorstand ersichtlich. Da aber Hans Petermaier 1958 in einem Rechenschaftsbericht als Ehrenvorstand bezeichnet wird, ist anzunehmen, daß er in der Vorstandschaft mitgewirkt hat (wahrscheinlich als 2. Vorstand).   Zum Anfang ^


Erste Vorstandschaft 1950/51:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Hans Petermeier
Schriftführer: Hans Eder ab Feb. 1951 Hans Foschum
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 2018-2021:Vorstandschaft 2018-2021
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Monika Lohr
Sportleiter: Helmut Gebert
Kassenprüfer: Richard Auer, Andreas Oberhauser
Beisitzer: Melanie Matzinger, Marion Oberhauser


Alle bisherigen Vorstandschaften findet Ihr im Anhang 1

Vereinsmeister


Am 15.4.1961 wurde bei der Jahreshauptversammlung beschlossen, zukünftig jährlich einen Vereinsmeister auszuschießen. Seither werden diese auf Grund der erzielten Leistungen bei den abgehaltenen Schießabenden ermittelt. Leider ist in den ersten sechs Jahren der Vereinsmeister nur einmal festzustellen.

Saison 1964/65: Vereinsmeister: Martin Schwarzmaier

Alle bisherigen Meisterschaften können unter "Vereinsmeister" nachgelesen werden.   Zum Anfang ^

Schützenkönige und Schützenköniginnen


Seit 1984 besitzt der Verein eine Schützenkette. Sie wurde von der Firma Lankes in Frontenhausen angefertigt. Da jeder Schützenkönig/in die Kette um einen Taler erweitert, hat sie sich mittlerweile zu einer stattlichen Größe entwickelt. Ins Buch der Würdenträger konnten sich bisher eintragen:

1. Schützenkönigin 1985:   Irene Schäfer

Alle bisherigen Schützenkönige sind unter dieser Rubrik nachzulesen.

Gaukönig Bernhuber 1983
Auch auf Gauebene konnten die Waldeslustschützen einen Erfolg verzeichnen. Am 23.4.1983 wurde Josef Bernhuber in Neumarkt St. Veit mit einem 3,0 Teiler Schützenkönig des Gauverbandes Mühldorf. Am Samstag Nachmittag, dem letztmöglichen Schießtermin, trat der Bepp mit Pullover und Sandalen an, um gegen die professionell gekleideten Schützen seinen Königsschuss abzugeben.
Sein Kommentar dazu: „Do hams gschaut“.
Denn der bis dahin Führende hatte schon die ganze Woche vorgefeiert. Nach Bekanntwerden seines Sieges wurde im Vereinslokal gebührend gefeiert.  Zum Anfang ^

Schützengau Mühldorf


Der Schützenverein Waldeslust Rohrbach ist bereits drei Jahre nach seiner Gründung, nämlich am 5.7.1953 dem Gauschützenbund Mühldorf beigetreten und seither ununterbrochen dessen Mitglied. Nachdem im Jahre 1965 eine neue 10 m- Schießanlage errichtet wurde, konnte man sich auch an den Gaurundenwettkämpfen beteiligen. Die erste Mannschaft bestand aus: Michael Weichselgartner, Ernst Weichselgartner, Jakob Unterreithmeier, Siegfried Schwarzmaier und Georg Maier. Bis 1969 beteiligte sich jeweils eine Mannschaft an den Wettkämpfen. Nach einer Flaute Anfang der 70ger Jahre, in der keine Mannschaft mehr zustande kam, wird seit 1977 wieder regelmässig an den Gaurundenwettkämpfen teilgenommen. Dabei behauptete sich die 1. Mannschaft meist in der B – Klasse, konnte sich aber auch zeitweise in die A – Klasse vorkämpfen. In unregelmäßigen Abständen konnte der Verein auch eine zweite Mannschaft und eine Jugendmannschaft melden.
Außerdem beteiligt sich der Verein jährlich am Schießen um die Gauschützenkönigswürde, sowie an anderen auf Gauebene stattfindenden Wettkämpfen und Veranstaltungen.  Dazu mehr unter "Mannschaften"  Zum Anfang ^

Schießsport im Verein


Neben den vereinsintern stattfindenden Schießübungen, bei denen auch die Vereinsmeister- und meisterinnen ermittelt werden und dem Ausschießen von Ehrenscheiben zu besonderen Anlässen, pflegt unsere Schützengesellschaft von Anfang an den sportlichen Wettkampf mit befreundeten Vereinen. Dazu gehören:
Schützenverein Blindenhaselbach, Frohsinn Eiselharting, Edelweiß Oberrohrbach, Schützenverein Oberhofen, Gemütlichkeit Niederbergkirchen, Schützenverein Unterrohrbach, Birkhahn Neumarkt St. Veit,  Dornberg Erharting, Schützenverein Eichfeld, Eichenlaub Lohkirchen, Hirschbachschützen Polling
Adlerschützen Haiming, Almenrausch und Edelweiß Ampfing.
Pokalschießen:
In den Jahren 1965–72 beteiligten sich die Waldeslustschützen am Schießen um den Berghammerpokal. 1970 konnte der Pokal gewonnen werden .
Am Schießen um den von der Firma Westermaier gestifteten Blunapokal nahmen unsere Schützen von 1981–85 teil.
Um einen Wanderpokal wurde in den Jahren 1964–68 mit Gemütlichkeit Nie-derbergkirchen geschossen. Dieser ging schließlich in unseren Besitz über.
Ebenfalls mit unseren Schützenfreunden aus Niederbergkirchen schossen wir in den Jahren von 1983–85 einen Wanderhumpen aus. Auch diesen gewannen wir.
Mit den Hirschbachschützen Polling kämpften wir in den Jahren 1977–80 ebenfalls um einen Wanderpokal. Auch hier gingen die Wal-deslustschützen als Gesamtsieger hervor.
VG- Schießen:
Im Oktober 1981 wurde von der Verwaltungsgemeinschaft Rohrbach ein Pokalschießen ins Leben gerufen. Es beteiligen sich daran folgende Schützenvereine: Altschützen Stetten, Bayerntreu Niedertaufkirchen, Birkenhofschützen Rohrbach (bis zu deren Auflösung), Dornberg Erharting, Fröhlich Roßbach, Gemütlichkeit Niederbergkirchen und Waldeslust Rohrbach. Der erste Wett-bewerb fand in Erharting statt. Als Sieger gingen daraus die Waldeslustschüt-zen hervor. Seitdem wird jährlich abwechselnd von den sich beteiligenden Vereinen das Pokalschießen ausgerichtet.             Zum Anfang ^ 

Der Schützennachwuchs


Um einem Verein auch in Zukunft seine Existenz zu sichern, ist eine intensive Jugendarbeit besonders wichtig. Nachdem in den 70-ger Jahren sich einige Jugendliche dem Verein, anschlossen fanden auch in den folgenden Jahren immer wieder junge Leute Gefallen am Schießsport und den Weg zu den Waldeslustschützen. 1988 wählte die Schützengemeinde das erste Mal einen Jugendleiter, der die Jungschützen besonders betreut. Somit wird ihnen die Gelegenheit gegeben, sich zu guten Schützen zu entwickeln. Zunächst war es Jürgen Hasselbring, dann Helmut Gebert und jetzt Werner Biedermann, die diese Aufgabe übernahmen. Zur Zeit haben wir eine sehr aktive und leistungsstarke Jugend, die Hoffnung für die Zukunft des Vereins geben.

Höhepunkte im Vereinsleben

25- Jahr- Feier
Am 20./21. Juni 1975 feierten die Waldeslustschützen das 25- jährige Bestehen des Vereins. Dazu wurden Bürgermeister Schneider, Brauereibesitzer Röhrl, die Nachbarvereine Gemütlichkeit Niederbergkirchen, Birkhahn Neumarkt und Edelweiß Unterrohrbach eingeladen. Am Freitag, 20. Juni wurde ein vereinsinternes Preisschießen abgehalten. Tags darauf fand ein Gartenfest mit Musik und Tanz statt. Dabei wurde ein von Konrad Reiter gestiftetes Schwein gegrillt. Die beiden Gründungsmitglieder Martin Weichselgartner und Ludwig Schwarzmaier jun., die immer noch dem Verein angehörten, wurden geehrt.
40- Jahr- Feier
Zum Auftakt der Feierlichkeiten richtete unser Verein am 13. und 14. Oktober 1990 eine Ortsmeisterschaft für Nichtschützen aus. Es beteiligten sich daran 16 Mannschaften, die um einen von „Waldeslust“ gestifteten Wanderhumpen kämpften. Nachdem 1993 dieser beim Sportverein (Abteilung Fußball) seinen endgültigen Besitzer fand, stiftete der damalige Bürgermeister Markus Kreuzpointner einen Wanderpokal. 1999 ging auch dieser Pokal nach dreimaligem Gewinn an die Fußballabteilung des Sportvereins.
Vom 15. bis 20. Oktober fand ein Jubiläumsschießen statt, an dem die Vereine Gemütlichkeit Niederbergkirchen, Bayerntreu Niedertaufkirchen, Fröhlich Roßbach, Edelweiß Rohrbach, Altschützen Stetten und Dornberg Erharting teilnahmen. Der Festabend am 20. Oktober begann mit dem gemeinsamen Besuch der Hl. Messe für unsere verstorbenen Mitglieder. Anschließend folgte im Gasthaus Winterer der Festakt mit Preisverteilung und Ehrungen.
1200 Jahre Niederbergkirchen Wagen 1200- Jahr- Feier Niederbergkirchen
Niederbergkirchen feierte 1990 sein 1200- jähriges Bestehen. Dafür bauten sich die Waldeslustschützen einen Festwagen, auf dem das über viele Jahre ortsprägende Bild Rohrbachs, die Ziegelei, dargestellt wurde. Dieser Wagen wurde bei dem historischen Festzug am 16. September von einem Pferdegespann gezogen. Ihm folgte eine als Ziegeleiarbeiter bekleidete Fußgruppe unseres Vereins.
Patenverein
1998 feierte unser Bruderverein Gemütlichkeit Niederbergkirchen sein 100- jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe. Für dieses Fest brauchten sie jedoch einen „Göd“. Und so traten sie am 21. März beim Patenbitten im Vereinslokal mit ihrem Anliegen an uns heran. Nach dem Aushandeln einiger Bedingungen (Speis und Trank) sagte man den Bittstellern zu und versprach, sich als würdiger Patenverein zum Gelingen des Festes zu engagieren. Durch den Abend führte Hochzeitslader Karl Lehmann. Als Patenbraut erklärte sich Maria Lohr bereit. Zunächst beschafften sich die Vereinsmitglieder eine neue Einkleidung. Bei den Festlichkeiten vom 25.-29. Juni war der Patenverein immer präsent und unterstützte den Jubelverein tatkräftig. Beim Patendank honorierten die Gemütlichkeitsschützen unsere Bemühungen mit einem schönen Humpen, der uns im Rahmen eines humoristischen Abends mit dem Hochzeitslader „Erdäpfelkraut“ überreicht wurde.           Zum Anfang ^
Waldeslust als Patenverein, Gruppenfotopatenbitten Zeitung

Gesellschaftliches Vereinsleben


Das gesellschaftliche Vereinsleben hatte bei den Waldeslustschützen in all den Jahren einen hohen Stellenwert. Zwar trat der sportliche Aspekt im Laufe der Zeit mehr in den Vordergrund, aber das Gesellschaftliche wird bis heute gehegt und gepflegt. Deshalb soll im Folgenden versucht werden, in einem kurzen Abriss einige Aktivitäten des Vereines ins Gedächtnis zurückzurufen.
Kegelspiel / Damenschießen

Im Jahre 1960 fertigte unser damaliges Schützenmitglied Hermann Wagner für die Waldeslustschützen ein Kegelspiel an. Es erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Von Fall zu Fall werden in gemütlicher Runde zwei Mannschaften gebildet, die dann am Kegelspiel um einen Preis in flüssiger Form kämpfen. Ebenfalls im Rahmen eines geselligen Beisammenseins wird alljährlich ein Damenschießen veranstaltet. Dabei können sich die Frauen, deren Partner beim Verein sind, im Wettkampf messen. Für ihre Bemühungen gibt es natürlich Preise.
Vereinsausflüge
Vereinsausflug Bereits 1951 starteten die Waldeslustschützen zu ihrem ersten gemeinsamen Vereinsausflug „ins Gebirge“. Auch in den folgenden Jahren fuhr man meist in die deutsche und österreichische Bergwelt. So steuerte man unter anderem das Salzkammergut, den Walgau, das Zillertal und die Orte Berchtesgaden und Garmisch an. 1977 beschloss man dann erstmals einen Zweitagesausflug zu unternehmen. Das erste Ziel war Arabba in den Dolomiten. Viele der Teilnehmer verbinden schöne Erinnerungen mit unseren Vereinsausflügen. So denkt heute noch mancher an Würzburg, das wir am wohl heißesten Wochenende des Jahres 1980 besuchten, das tolle Buffet im Hotel Katschberghöhe (´83) und tags darauf das Picknick im Maltatal. Im Gedächtnis geblieben sind vielen von uns auch die Ausflüge zur Tauplitzalm (´85), mit der Disco im Hotel und dem Besuch bei der Sennerin, die Fahrt über den Großglockner nach Rauris (´86) wo am Abend rund um den Ort die Johannisfeuer brannten, oder die Tour über Krumau und Budweis nach Prag (´93). Unser bisher letzter Vereinsausflug führte uns 1996 nach St. Johann im Ahrntal.                        Zum Anfang ^
Garten- und Grillfeste
An mehreren Jahren, erstmals bereits am 27.5.1951 veranstalteten die Schützen zusammen mit den Herbergseltern in Rohrbach Gartenfeste mit Musik und Tanz. Seit Ende der 80-er Jahre treffen wir uns in kleinem vereinsinternem Rahmen an einem Sommerabend zum Grillen, bei Most, Wein und Bier, meist am Ziegeleiweiher. Gemeinsam mit den Gemütlichkeitsschützen richten die Waldeslustschützen seit 1984 im Niederbergkirchner Pfarrhof ein Dorffest aus, dessen Erlös für den gemeinsamen Schießstandbetrieb verwendet wird.
Weihnachtsfeiern
Um die Weihnachtszeit treffen sich die Schützen im Vereinslokal mit ihren Ehegatten oder Partnern zu einem gemütlichen Beisammensein. In diesem Rahmen wird nach einem gemeinsamen Essen zur Aufbesserung der Vereinskasse meist noch eine kleine Christbaumversteigerung abgehalten. In früheren Jahren veranstaltete man von Fall zu Fall ersatzweise eine Sylvesterfeier mit Musik.
Faschingsveranstaltungen
Auch der Fasching ging an den Waldeslustschützen nie spurlos vorüber. Bereits in den 50-ger Jahren wurden Kappenabende und Schützenkranzl veranstaltet. Ab 1962 wurde - mit wenigen Ausnahmen – alljährlich ein Schützenball abgehalten, der immer großen Anklang fand. Wir revanchieren uns mit Gegenbesuchen bei den Bällen der Schützenfreunde in Niederbergkirchen, Gumattenkirchen, Roßbach, Stetten, Niedertaufkirchen, früher auch in Polling und Unterrohrbach.
Gründungsfeste, Fahnenweihen und anderes
Wenn es am Ort oder bei Brudervereinen etwas zu feiern gibt und sie eingeladen werden, sagen die Waldeslustschützen nicht nein. So beteiligte man sich an Gründungsfesten und Fahnenweihen bei verschiedenen Schützenvereinen im Gau Mühldorf. Aber auch andere Veranstaltungen, meist auf den Ort bezogene, wie etwa beim Sportverein, der Feuerwehr oder der Stockschützen werden vom Verein wahrgenommen.   Zum Anfang ^

Das Kartenspiel


Am Schluss dieser Vereinsgeschichte muss noch auf ein Phänomen eingegangen werden, das dem Verein – erfreulicherweise – anhaftet. Es ist anscheinend den Waldeslustschützen oder –schützinnen bereits in die Wiege gelegt worden: die Freude am Kartenspiel. Seit jeher werden an den Schießabenden, in Einzelfällen auch vorrangig, die Watt– oder Schafkopfkarten hervorgeholt und es wird sich dem Spiel hingegeben. Wenn sich jedoch Sport und Spiel in dieser Art und Weise verbinden lassen, wäre es wünschenswert, dass diese Tradition auch in Zukunft erhalten bleibt.
 

Schlusswort


Rückblickend kann man feststellen, daß sich der Schützenverein Waldeslust Rohrbach als kleiner Verein im Laufe der Jahre sowohl in gesellschaftlicher als auch in sportlicher Richtung in erfreulicher Art und Weise entwickelt hat. Es bleibt zu hoffen, dass dies auch in Zukunft zum Wohle des Vereins angestrebt wird.

Wir Danken unseren lieben Mitgliedern, Hans und Katharina Bauer, ganz herzlich für die Erstellung dieser Chronik anläßlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums im Jahre 2000 !!

Anhang 1:    Vorstandschaft sein Beginn:                                                   Zum Anfang ^


Erste Vorstandschaft 1950/51:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Hans Petermeier
Schriftführer: Hans Eder ab Feb. 1951 Hans Foschum
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1951/55:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Hans Petermeier
Schriftführer: Hans Foschum
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1955/56:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Hans Petermeier
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1956/58:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Willi Lohr
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1958/59:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1959/60:
1. Vorstand: Simon Brazdrum
2 Vorstand: Sebastian Hochwimmer
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Martin Weichselgartner
Ausschussmitglieder: Felix Huber, Ludwig Schwarzmaier jun.

Vorstandschaft 1960/61:
1. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
2. Vorstand: Martin Schwarzmaier
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Martin Weichselgartner

Vorstandschaft 1961-64:
1. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
2. Vorstand: Ludwig Schwarzmaier sen.
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Hans Reiter
Ausschussmitglieder: Felix Huber, Martin Schwarzmaier, Alois Gschwendtner, Ludwig Schwarzmaier jun.

Vorstandschaft 1964-67:
1. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
2. Vorstand: Ludwig Schwarzmaier jun.
Schriftführer: Hans Reiter
Kassier: Hans Reiter

Vorstandschaft 1967-70:
1. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
2. Vorstand: Ludwig Schwarzmaier jun.
Schriftführer: Georg Maier
Kassier: Siegfried Schwarzmaier
Ausschussmitglied: Franz Bauer

Vorstandschaft 1970-73:
1. Vorstand: Ignaz Nachtmann / Reinhart Meyer
2. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
Schriftführer: Georg Maier
1.Kassier: Siegfried Schwarzmaier
2. Kassier: Ludwig Schwarzmaier jun.

Vorstandschaft 1973-76:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Sebastian Hochwimmer
Schriftführer: Jakob Untereithmaier
Kassier: Josef Bernhuber
Ausschussmitglied: Ignaz Nachtmann

Vorstandschaft 1976-79:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand. Ludwig Schwarzmaier jun.
Schriftführer: Jakob Unterreithmeier
Kassier: Josef Bernhuber
Ausschussmitglied: Franz Bauer

Vorstandschaft 1979-82:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Ludwig Schwarzmaier jun.
Schriftführer: Jakob Unterreithmeier
1. Kassier: Josef Bernhuber
2. Kassier: Hans Bauer
Beisitzer: Hans Bauer

Vorstandschaft 1982-85:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Hans Bauer
2. Kassier: Irene Schäfer

Vorstandschaft 1985-88:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Hans Bauer ab 1987 Waltraud Weis
2. Kassier: Roland Fürlauf
Sportleiter: Walter Englbrecht
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Jakob Unterreithmeier
Beisitzer: Ludwig Schwarzmaier jun., Walter Huber

Vorstandschaft 1988-91:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Waltraud Weis
2. Kassier: Roland Fürlauf
Sportleiter: Walter Englbrecht
Jugendleiter: Jürgen Hasselbring
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Jakob Unterreithmeier
Beisitzer: Walter Huber, Josef Bernhuber

Vorstandschaft 1991-94:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Anita Bichlmaier
2. Kassier: Jürgen Hasselbring
Sportleiter: Walter Englbrecht
Jugendleiter: Jürgen Hasselbring
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Jakob Unterreithmeier
Beisitzer: Roland Fürlauf, Josef Bernhuber

Vorstandschaft 1994-97:
1. Vorstand: Siegfried Schwarzmaier
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Jürgen Hasselbring
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Helmut Gebert
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Richard Auer
Beisitzer: Josef Bernhuber

Vorstandschaft 1997-2000:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht ab 1998 Matthias Hoffmann
Schriftführer: Josef Bichlmaier jun.
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Jürgen Hasselbring
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Werner Biedermann
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Richard Auer
Beisitzer: Josef Bernhuber

Vorstandschaft 2000-2003:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Matthias Hoffmann
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Franziska Bichlmaier
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Werner Biedermann
Kassenprüfer: Josef Haslwimmer, Richard Auer
Beisitzer: Josef Bernhuber

Vorstandschaft 2003-2006:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Franziska Bichlmaier
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Werner Biedermann
Kassenprüfer: Irene Biedermann, Richard Auer
Beisitzer: Josef Bernhuber

Vorstandschaft 2006-2009:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Franziska Bichlmaier
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Werner Biedermann
Kassenprüfer: Irene Biedermann, Richard Auer
Beisitzer: Josef Bernhuber     
                  
Vorstandschaft 2009-2012:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Monika Lohr
Sportleiter: Helmut Gebert
Jugendleiter: Thomas Auer
Kassenprüfer: Irene Biedermann, Richard Auer
Beisitzer: Kathrin Gebert 
 
Vorstandschaft 2012-2015:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Monika Lohr
Sportleiter: Helmut Gebert
Kassenprüfer: Irene Biedermann, Richard Auer
Beisitzer: Kathrin Gebert, Marion Oberhauser

Vorstandschaft 2015 - 2018:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Monika Lohr
Sportleiter: Helmut Gebert
Kassenprüfer:  Richard Auer, Andreas Oberhauser
Beisitzer: Kathrin Gebert, Marion Oberhauser

Vorstandschaft 2018 - 2021:
1. Vorstand: Helmut Gebert
2. Vorstand: Walter Englbrecht
Schriftführer: Josef Bichlmaier
1. Kassier: Anita Huber
2. Kassier: Monika Lohr
Sportleiter: Helmut Gebert
Kassenprüfer:  Richard Auer, Andreas Oberhauser
Beisitzer: Melanie Matzinger, Marion Oberhauser
 

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Anhang 2:   Gedicht zur Standeröffnung von Siegfried Schwarzmaier 1983


Meine sehr verehrten Damen und Herren,

i derf Eich recht herzlich begriaßn.
Bei mir geht’s rein um an Stand zum Schiaßn

i derf Eich jetzt erzoin ganz genau,
wias zuganga is bei unsan Schiaßstandbau.

Unser Wirt hod uns sei Wirtshaus zuagsperrt,
und de Bergkirchner hod eana Auf und Abbau a scho recht gstört

do hod da Breze a recht a guade Idee,
s´ Nebengebäude vom Stumma wars, drobn a da Höh

da Hoiz Hans hodse mit mir glei in Verbindung gsetzt,
und i bin glei auf Bergkircha aufegwetzt

wia i des Gebäude ogschaud ho,
hobe ma dengt, wos fangma mit dem oidn Glump grod o

oba d´ Schützn san hoid schlau
und kenna se aus beim Schiaßstandbau

dann is da erste Samsdog kumma,
um 7e in da Fruah rennan de erstn Schützn scho ums Gebäude umma

es hod ned lang dauert, dann hört ma an Bulldogg knattern,
es is da Hoiz Hans midn Gfahr vo seim Vattern

aufgehts Buam hods ghoassn, back ma o,
de Zeit laft uns sonst davo

dann segt ma emsig Schützn renna,
raucha und stam duats, ois dad ganz Bergkircha brenna

um 3 Nammidog war ma fertig midn Ausramma mei liaba Mo
ausgschaud hamma wia de schwarzn Nikolo

an 2dn Samstog tuat se scho zeitig wos rührn,
weil vormittogs werds no zum Decknbetaniern

do werds natürlich zum Renna und Schiaßn,
owa de Schützn duad des ned vadriaßn

den nächstn Samstag werd de Treppn fürn Fluchtweg eineghaut,
sowas braucht ma nämlich, wenn ma an neia Schiaßstand baut

an 4dn Samsdog dann geht’s scho ganz schee dahin
do wern d´Zwischnwänd gmauert und a da Kamin

an 5dn Samsdog werds ganz furchtbar zum Schwitzen
do kimd nämlich da Artinger mit seina Mertlspritzn
ois spuid Mauerer und duad se gfrein
da Hans und da Siege doan fleißig hint noche reim

i soiwa hob ma dann an Kamin obn, no a Zimmererarbat ogschaut
und hob ma nochad vom Doch nimma owe draud

an 6dn Samsdog dann werds scho zum Fuaßbon aufnogln,
ois duat fleißig hammerln und hobln

de nächstn zwoa Samsdog doama dann Deckn aufeschiaßn,
do hod fei jeda ganz schee higlanga miaßn

umanandgrennd sans olle, wia de aufgscheichtn Henna,
weil de zwoa Vorständ doans mittlerweile scho kenna

an 9dn Samsdog kimd dann da Schiaßdisch scho dro
d´ Rohrbägger baun glei eanane Stand auf und da Hoiz schaud ses grod o

schee langsam werds dann scho zum Riesl aufschittn
und da Teppich wird an Schiaßstand einegschnittn

d´ Elektriker ziang scho überoi eanane Kawen umanand
damit ois griagt sei richtigs Gwand

d´ Bergkirchner hauds scho ganz schee umanand,
denn sie wardn no oiwei auf eanane Stand

d´ Rohrbägger duads scho ganz schee vadriaßn,
sie mechtn doch an 1dn Freidog im Oktober scho schiaßn;

in da letztn Wocha dann keman endlich de blädn Stand,
jetzt muaß ois geh Hand in Hand

a beleichte Standanzeige muaß natürlich a no her,
wos glabdsn ihr, mir san doch wer

da Stumma moand zwar des wird nix wern,
wei engan Dreg howe soweso scho so gern

owa wia ma segt, es hod ois klappt,
mir ham des Kastl doch einebabbt

d´ Schreina ziagn no schnell eanane Schrank daherei
jessasna, war des a Hetzerei

de Manna legn Hand o fürn letztn Schliff,
de Damen sorgn hinterdrei für rein Schiff

gawat hama an dem Stand um de 16hundert Stund,
des mechte Eich hier gebn kund

vergessn is jetzt Müh und Plog
es warn a oft recht scheene Dog

i hoff, dass ma uns mit de Bergkirchner recht guad verdrogn
i glab mir brauchan uns do drum ned sorgn

i wünsch Eich jetzt für de nächsten Stundn koa Langeweil
und derf nun schliaßn mit an kräftign „Schützen – Heil“

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